Heute haben wir uns den Besuch des San Diego Zoo vorgenommen, einer angeblich riesigen Anlage, die an einem Tag gar nicht komplett angeschaut werden kann. Auf dem riesigen Parkplatz angekommen und 56 $ ärmer, konnten auch wir die vielen wundersamen Tiere, die es hier geben sollte, anschauen. Um es vorweg zu nehmen: Einen schöneren Zoo als diesen, haben auch wir noch nicht gesehen, der San Diego Zoo hat die Wilhelma in Stuttgart direkt vom Thron geschossen. Nicht nur die allerliebsten Koala Bärchen, die es in Europa gar nicht und in den USA nur in 3 Zoos zu sehen gibt, nein, auch die Panda Bären oder die gigantische Elefantenanlage sind wirklich genial. Man merkt, dass sowohl Platz als auch genügend Geld vorhanden ist, um die Anlagen großzügig anzulegen und auch schön auszurüsten. Schlecht zu Fuß sollte man allerdings nicht sein, da das Gelände doch sehr bergig ist, was sich bei gut 30 Grad gerne auch mal negativ bemerkbar machen kann. Es gibt zwar auch Busse, die den faulen Besucher (99% US Bürger) quer durch den Park karren, ohne das er aussteigen muss, wir haben diese Busse aber konsequent gemieden, um auch wirklich vieles sehen zu können. Traditionell wurde selbstverständlich das Reptilien- sowie das Insektenhaus ausgelassen, um die Zeit bei einer kleinen Seehunde- Hunde- und Papageienshow besser zu nutzen (finden zumindest wir). Am Abend sind wir dann in das südlichste Einkaufszentrum der USA aufgebrochen, das genau bis zum Grenzzaun nach Mexiko reicht. Einmal falsch abgebogen und man muss die USA verlassen ... Dementsprechend war auch das Publikum und es ist uns zum ersten Mal passiert, dass wir zuerst auf Spanisch bedient wurden. Bis 3 Meilen vor der Grenze wird auch ganz bewusst das Wort "Mexiko" auf allen Schildern gemieden. Die Interstate nennt sich erst noch I 5 Los Angeles, dann I 5 San Diego und zuletzt dann nur noch I 5 South, von Mexiko, wie gesagt, keine Rede.
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