Donnerstag, 24. September 2009
Mittwoch - 23.09.2009 - Noch was komisches ...
Auf den fast 4.000 km durch die USA sind uns ja einige komische und bemerkenswerte Sachen passiert. Was in unseren Augen ganz merkwürdiges gibt es in der Nähe von Fresno, tief auf dem "platten Land" von Californien ... Es war Mittag und wir waren auf der Suche nach etwas essbarem. Also runter vom Highway und rein in die nächste Stadt. Es tauchte am Straßenrand ein Restaurant auf, auf dessen Dach das Wort "PIZZA" prangt, davor ein Parkplatz für rund 30 Autos. Innendrin gab es eine große Theke, viele bunte Bilder verschiedenster Pizzen und auch einen großen Getränkekühlschrank. Komischerweise nur Bänke, aber keine Tische. Als wir unsere Pizza bestellen wollte, wurde uns erklärt, dass wir die Pizza hier nur bestellen aber nicht essen könnten, da es sich um eine reine Bestellannahme (auf rund 100 qm) handelt. Ferner würde die Pizza hier auch gar nicht gemacht, sondern nach der Bestellung würde ein Mitarbeiter der Pizzeria die Bestellung an den eigentlichen Pizzabäcker weitergeben, der backt wiederum die Pizza und liefert sie an eine beliebige Adresse im Ort aus ... Irgendwie umständlich. Wir fragten uns, welche Amerikaner setzt sich in´s Auto, fährt zur Pizza-Bestellannahme, bestellt seine Pizza und fährt dann wieder nach Haus (oder auf die Arbeit) und wartet, bis von irgendwo anders her seine Pizza geliefert wird. Telefonische Bestellungen sind im übrigen dort nicht möglich ...
23.09.2009 - Mitwoch - Long Beach und Los Angeles
Heute vormittag haben wir uns die Besichtigung der Queen Mary in Long Beach vorgenommen. Nach einer kurzen Autofahrt, wie üblich mal wieder "anders", kamen wir nach Durchquerung des Hafens von Los Angeles vor der Queen Mary an. Hier liegt noch das ehemalige UdSSR-U-Boot namens Scorpion, das ebenfalls zur Besichtigung freigegeben ist. Aufgrund der hohen Temperaturen haben wir uns aber dagegen entschieden, das Ding ist tiefschwarz, liegt in der prallen Sonne und hat keine Klimaanlage ... Im Eintrittspreis für die Queen Mary war auch die Tour "Ghosts and Legends" enthalten, von der wir zuerst gar nicht wussten, um was es eigentlich geht. Angeblich gab es in der Vergangenheit (natürlich) div. Geistersichtungen an den unterschiedlichsten Orten im Schiff, an die man dann innerhalb einer kleinen Show geführt wurde, u.a. auch in bisher nicht restaurierte Bereiche, wie Maschinen- und Mannschaftsräume oder in ein innenliegendes Schwimmbad. Alles in allem ganz nett gemacht ... Komischerweise gibt es auf dem ganzen Schiff keine Möglichkeit, die Kabinen zu sehen, wie sie früher aussahen, mal abgesehen von den Offizierskabinen, schaden eigentlich. Danach konnte man das Schiff, dass parallel auch noch als Hotel dient, besichtigen. Als Kreuzfahrt-Unerfahrene haben wir uns natürlich erstmal komplett verlaufen. Nach einigem Gesuche und Geschimpfe haben wir dann auch endlich die Promenaden- und Sonnendecks und auch die Brücke gefunden. Wie kompliziert muss es erst auf der Queen Mary II zugehen ... Am späten Nachmittag sind wir noch zu einer Mall im Norden von LA aufgebrochen. Einkaufen wollten wir nichts mehr, aber hier gibt es einen Apple Shop und der gewiefte USA Urlauber weiß, dass man in den Apple Shops immer in´s Internet kommt. Um 17.35 Uhr mussten wir uns auf der British Airways Seite einchecken, um noch einen der begehrten Doppelplätze im Heck des Fliegers zu erreichen, was letztendlich auch funktioniert hat. Die Bordkarten können wir morgen hier im Hotel ausdrucken. Sozusagen zum Abschluß des Urlaubes sind wir nochmal zum Universal Studios City Walk gefahren und haben die letzten Shrimps des Urlaubes bei Bubba Gump genossen. Plätzlich fiel uns noch ein, dass wir noch keine der äußerst günstigen Anti-Allergie-Tabletten eingekauft hatten. Normal ist es ja so, dass es an jeder Ecke eine CVS/Walgreens 24 Stunden Apotheke gibt, nicht aber so in Carson. Also auf in den nächsten Target (ähnl. wie bei uns REAL). Auch hier gab es die Pillchen im günstigen 180er Pack und wir haben sicherheitshalber mal 2 Päckchen gekauft. Dazu gibt es noch sehr günstige und gute Cold-Reliever, auch von Wick, ähnlich wie Wick-Day-med. An der Kasse angekommen, wurden wir nach Ausweisen gefragt, angesichts der 360 Tabletten eigentlich kein Wunder. Viel verwunderlicher war aber, dass es nicht um die 360 Allergietabletten geht, sondern um die 20 Antierkältungspillen, die bei Target nur an US- und kanadische Staatsbrüger abgegeben werden dürfen. Auch 1.000 Ibuprofen Tabletten sind kein Problem, kann man einfach in die Tasche packen, aber bei 20 Wick-Day-Med werden sie hier komisch ... Naja, Amis eben ;-)))
Mittwoch, 23. September 2009
22.09.2009 - Dienstag - USS Midway und zurück nach L.A.
Heute morgen haben wir die USS Midway, einen außer Dienst gestellten Flugzeugträger der US Navy, angeschaut. Wenn man davor steht, ist das Ding schon gigantisch, richtig lustig wird es aber auf dem Schiff. Ohne entsprechende Hinweise verläuft man sich hoffnungslos. Lustig sind die vielen Volounteers (Freiwillige), die früher schon Dienst auf dem Schiff getan haben und nun den Besuchern Rede und Antwort stehen und auch für die Restaurierung zuständig sind. Meist sind die Herren schon im hohen Alter, aber eben die typischen Seebären, die jedem mehr erzählen, als sie eigentlich hören wollen ;-) Positiv aufgefallen sind wir mit unserer durch Andreas erlernten Technik, die steilen Leitern und Treppen (wohl auch Niedergänge gennant), herunterzuklettern. Während sich das "ungeübte Personal" mühsam vorwärts die Niedergänge runterquälte, waren wir im Rückwärtsgang ruck zuck unten, was auch die Volounteers beieindrucken konnte. Für was so ein Besuch auf dem Zobel alles gut war ;-))) Am Nachmittag sind wir dann in Richtung Los Angeles zu unserem letzten Hampton Inn in Carson aufgebrochen. Nach einer kurzen Besichtigung des hiesigen IKEA und der Erkenntnis, dass IKEA in Deutschland noch viel zu teuer ist, die hier für 50 US-Cent verkauften IKEA Hot Dogs aber keineswegs an die High-Quality-Hot-Dogs in Wallau ranreichen (hier gibt es weder Gürkchen noch Zwiebelchen für obendrauf), werden wir jetzt die Koffer so umpacken, dass der amerikanische Flughafenmitarbeiter am Donnerstag sicher nicht mehr als die gewerkschaftlich zugesicherten 23 kg über das Band wuchten muss ...
21.09.2009 - Montag - San Diego Zoo und Viva Mexico !
Heute haben wir uns den Besuch des San Diego Zoo vorgenommen, einer angeblich riesigen Anlage, die an einem Tag gar nicht komplett angeschaut werden kann. Auf dem riesigen Parkplatz angekommen und 56 $ ärmer, konnten auch wir die vielen wundersamen Tiere, die es hier geben sollte, anschauen. Um es vorweg zu nehmen: Einen schöneren Zoo als diesen, haben auch wir noch nicht gesehen, der San Diego Zoo hat die Wilhelma in Stuttgart direkt vom Thron geschossen. Nicht nur die allerliebsten Koala Bärchen, die es in Europa gar nicht und in den USA nur in 3 Zoos zu sehen gibt, nein, auch die Panda Bären oder die gigantische Elefantenanlage sind wirklich genial. Man merkt, dass sowohl Platz als auch genügend Geld vorhanden ist, um die Anlagen großzügig anzulegen und auch schön auszurüsten. Schlecht zu Fuß sollte man allerdings nicht sein, da das Gelände doch sehr bergig ist, was sich bei gut 30 Grad gerne auch mal negativ bemerkbar machen kann. Es gibt zwar auch Busse, die den faulen Besucher (99% US Bürger) quer durch den Park karren, ohne das er aussteigen muss, wir haben diese Busse aber konsequent gemieden, um auch wirklich vieles sehen zu können. Traditionell wurde selbstverständlich das Reptilien- sowie das Insektenhaus ausgelassen, um die Zeit bei einer kleinen Seehunde- Hunde- und Papageienshow besser zu nutzen (finden zumindest wir). Am Abend sind wir dann in das südlichste Einkaufszentrum der USA aufgebrochen, das genau bis zum Grenzzaun nach Mexiko reicht. Einmal falsch abgebogen und man muss die USA verlassen ... Dementsprechend war auch das Publikum und es ist uns zum ersten Mal passiert, dass wir zuerst auf Spanisch bedient wurden. Bis 3 Meilen vor der Grenze wird auch ganz bewusst das Wort "Mexiko" auf allen Schildern gemieden. Die Interstate nennt sich erst noch I 5 Los Angeles, dann I 5 San Diego und zuletzt dann nur noch I 5 South, von Mexiko, wie gesagt, keine Rede.
Montag, 21. September 2009
20.09.2009 - Sonntag - im KFC, San Diego
Und nun ein Restaurant Tipp: Wenn Ihr mal wirklich mies bedient werden wollt, das falsche Essen in die Tüten gepackt bekommen wollt, die Trinkbecher nur auf Nachfrage bekommt und dann auch ein wirklich ekelhaften Fraß wieder auspacken wollt, dann einfach mal in den Kentucky Fried Chicken in die Rosecrans Street, San Diego fahren. So einen Müll haben wir wirklich in vier USA Urlauben noch nie auf den Teller gekehrt bekommen. Man hätte sich vielleicht Gedanken machen können, warum das Menü für Zwei nur 7,59 $ kostet, aber der Mampf war wirklich das Letzte. Hier wartest Du nicht stundenlang auf´s Essen, hier wartet das Essen stundenlang auf Dich ! Das wäre uns bei unserem Favoriten "Panda Express" nie passiert, aber da kann man ja auch nicht jeden Tag hin ... Obwohl, die Werbung ist ja schon knuddelig (ich mag am liebsten den roten mit dem knappen T-Shirt).
20.09.2009 - Sonntag - nach San Diego
Nach einer äußerst unruhigen Nacht in Agoura Hills und einer um 50% reduzierten Hotel Rechnung aufgrund ausschweifender Hochzeitsgäste (und das Hotel hatte viiiiele Reklamationen an diesem Morgen), sind wir recht früh nach San Diego aufgebrochen. Und siehe da: Morgens um 9.00 Uhr an einem Sonntag ist auch auf den Autobahnen rund um LA die Welt noch halbwegs in Ordnung und wir kamen nach rund 2 Stunden Fahrt schon in San Diego an. Nach einem Besuch im Gaslampquarter, praktisch dem Gegenstück zur Kölner Altstadt, wurde es uns dann doch zu warm und wir sind zurück zum Hotel gefahren. Yellow Cabs sind uns ja gut bekannt, nicht aber das "Eritrea Cab", in das wir völlig unvorbereitet eingestiegen waren. Der Fahrer, höchstwahrscheinlich aus Eritrea, kennt nur die berühmte Digital-Stellung des Gasfußes. Um weitere Strecken im Eritrea-Cab bewältigen zu können, benötigt man Nackenmuskeln, mit denen Michael Schumacher das Comeback sicherlich geschafft hätte. Im Hotel angekommen haben wir erstmal den Pool und den Hot Tub probiert. Ab 18:00 Uhr wurden die Temperaturen angenehm und wir sind nochmal zur Innenstadt aufgebrochen. Direkt am Hafen gibt es die Seaport Village, die ein wenig auf alt getrimmt ist und div. Geschäfte und Kneipen beherbergt, sehr nett gemacht. Hier ist man auch ruck zuck an den Museumsschiffen, die wir am Abreisetag noch besichtigen wollen, morgen ist erst mal der San Diego Zoo dran.
19.09.2009 - Samstag - Malibu / Santa Monica
Gleich morgens machten wir uns auf den Weg zurück in den Großraum Los Angeles, wir hatten ein Hotel in Agoura Hills gebucht, das oberhalb von Malibu und Santa Monica liegt. Malibu war eine einzige Enttäuschung, die Küste ist größtenteils mit mehr oder weniger schönen Villen zugebaut, die wenigen Parkplätze die es gibt, sind horrend teuer und außer einem wirklich mickrigen Pier gibt´s nichts zu sehen. Wir haben dann den Wagen rumgerissen und sind nochmal nach Santa Monica gefahren. Hier gibt es einen wirklich schönen Pier mit allerhand Geschäften und Attraktionen, entsprechend viel los war am Samstag nachmittag ... Es schien, ganz L.A. wäre am Strand. Die Bestätigung erhielten wir dann Abends, als wir zurück zum Hotel rund 90 Minuten im Stau standen. Grundsätzlich ist in LA immer Stau, egal wann, egal wo ... Ein Grund ist selten auszumachen, es sind einfach nur ohne Ende Autos unterwegs, meist nur mit einer Person besetzt. Wer hier wohnt, hat echt nichts zu lachen ...
Samstag, 19. September 2009
18.09.2009 - Freitag - auf der US 1 nach San Luis Obispo
Nachdem wir uns heute morgen noch die berühmte Cannary Row mit vielen Shops und Restaurants angeschaut haben, sind wir nach einer Stärkung bei "Bubba Gump Shrimp Co. " wieder auf der US 1 in Richtung des nächsten Zwischenziels namens San Luis Obispo gefahren. Gleich nach Monterey beginnt der 17 Mile Drive, der mit knapp 20 Vista-Points sehr spektakuläre Aussichten auf Land und Pazifik bietet, wer hier nicht gefahren ist, hat die US 1 verpasst. Daneben gibt es in und um Pebble Beach recht viele Villen zu sehen, deren Beschaffungspreis sicherlich in die 7 stelligen Millionenbeträge reichen dürfte, dies alles eingerahmt von Golfplätzen. Nach dem 17 Mile Drive sind es noch rund 150 Meilen bis San Luis Obispo, auf denen es ebenfalls sehr viel zu sehen gibt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit dürfte jedoch aufgrund der sehr geschwungenen Straßen 30 Meilen selten überschreiten. Am frühen Abend sind wir dann in dem Nest San Luis Obispo angekommen. Und es ist ein Nest, kein Adlerhorst oder ein schönes großes Vogelhäuschen ... Nein, ein NEST. Es gibt zwei, drei Hotels, ein paar Fast Food Läden und eine Niederlassung der Californian Polytechnic University und Feierabend ist. Ach ja, zwei Tankstellen gibt´s noch ... Also flux im Pizza Fast Food zu Abend gegessen und dann im Hotelzimmer noch ein wenig entspannen. Morgen beginnt dann die letzte Etappe über die US 1 bis Malibu (I´ve been looking for freedom ...), vielleicht liegt er ja besoffen am Strand ;-)
17.09.2009 - Donnerstag - auf die US 1 nach Monterey
Heute morgen haben wir uns auf den langen Weg nach Los Angeles über den US Highway No. 1 gemacht. Bis LA sind es rund 400 Meilen, das ist nur mit einigen Zwischenstops zu schaffen. Die erste Übernachtung haben wir in Monterey gemacht, einer sehr hübschen Stadt, die es nach Key West und Naples spontan als Nummer 3 in unsere Liste der Städte geschafft hat, in die man auswandern möchte. Monterey hat eine eigene kleine "Fisherman´s Wharf" und verfügt über eins der größten Aquarien in den USA. Die Fahrt nach Monterey führt landschaftlich äußerst schön gelegen immer an der Pazifikküste entlang, zahlreiche Fotopoints laden zu Zwischenstops ein. Zuerst kommt es einem allerdings vor, als fährt man durch den Bayerischen Wald und macht eine Pause am Arbersee ... (siehe Foto)
Donnerstag, 17. September 2009
16.09.2009 - Mittwoch - Golden Gate Bridge
Als wir von Alcatraz zurück kamen, stellten wir erfreut fest, dass sich der Nebel über den Golden Gate Bridge aufgelöst hatte, was div. Reiseführern zufolge nur ein paar Mal im Monat vorkommt. Also sind wir zum Auto gehetzt, um nochmals zum Vista-Point zu fahren. Dies hatten viele, viele andere Touristen auch vor und es wurde eine ziemliche Raserei, bis wir dann endlich über die nebelfreie Brücke zum Aussichtspunkt fahren konnten, der äußerst gut besucht war. Aber nun endlich konnten auch die Fotos von San Francisco gemacht werden, die eigentlich nicht fehlen dürfen. Danach führte uns der Weg noch zur Lombard Street, die in etwas genauso belagert war, wie der Aussichtspunkt.
16.09.2009 - Mittwoch - San Francisco "The Rock"
Heute vormittag sind wir zu "The Rock" gefahren, wie Alcatraz hier auch genannt wird. Die Überfahrt dauert rund 30 Minuten und bietet tolle Ausblicke auf die Insel und auf die, natürlich, vernebelte Golden Gate Brücke. Auf Alcatraz gibt es praktisch keine Führungen, sondern man kann je nach Interesse einfach durch die Gebäude und verschiedenen Ausstellungen laufen. Klasse ist auch eine "Audio Tour", bei der man einfach Kopfhörer aufsetzt und, sogar in Deutsch, entsprechende Infos zum gesehenen bekommt. Alles in allem wirklich empfehlenswert und man lernt (Achtung Insider): Gaggi, es hätte schlimmer kommen können ;-))). Nach Wiederankunft am Fishermen´s Wharf ergab sich eine besondere Gelegenheit, über die wir separat berichten wollen (siehe nächster Blog-Eintrag). Den Rest des Nachmittags und des Abends haben wir wieder rund um Pier 39 verbracht, den Seelöwen zugeguckt, Souvenirs erstanden und den Abend mit einem Besuch im "Hooters" verbracht. Eine in jeder hinsicht sehenswerte Bar, wobei hier das Interesse weniger der Einrichtung, sondern mehr der Damen betrifft, die einem das Bestellte servieren.
15.09.2009 - Dienstag - San Francisco
Gleich morgens haben wir uns auf den Weg zum Fotopoint für die Golden Gate Bridge gemacht. Und was klar war: Nebel, Nebel, Nebel. Man hat kaum etwas von der Brücke gesehen. Wir mutmaßen ganz einfach, dass der Nebel von der Postkartenindustrie gesteuert wird, damit mehr Ansichtskarten verkauft werden ... Könnte natürlich auch am Klima liegen ;-))) Danach haben wir einen Abstecher nach Sausalito gemacht. Ein wirklich sehr nettes Örtchen auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge, das ein bißchen an Lido Key in Florida erinnert hat. Danach sind wir über die noch immer vernebelte Golden Gate Brücke zurück nach San Francisco gefahren und haben die "üblichen Verdächtigen" wie Fisherman´s Wharf und das Pier 39 mit seiner Seehundbank besucht. Hier liegt der Vergleich mit Key West nahe, nur das es hier gefühlt die 10-fache Anzahl von Souvenir Shops gibt, die alle annähernd das gleiche Sortiment feilbieten. Abendessen gab es in Joe´s Crab Shack, einer sehr lustigen Kneipe, in der es hauptsächlich Krabben aller Art gibt.
Dienstag, 15. September 2009
14.09.2009 - Montag - auf nach San Francisco
Nach einer schönen Nacht im gewohnt guten Hampton Inn in Bakersfield haben wir uns heute auf den Weg nach San Francisco gemacht. Wie der Zufall es so wollte, lag auf dem Weg, in einem Nest namens Tulare, ein wirklich schöner Outlet-Store. Und wann geht man am Besten einkaufen ? Nein, nicht Sonntag nachmittag, wenn alle einkaufen, sondern schön am Montag um die Mittagszeit. Viel los ist in den Stores ohnehin nicht und zu jener Zeit hatten wir fast jeden Store für uns alleine. Die Verkäufer hatten Spaß ... und wir auch ;-) Besonders bemerkenswert ist ein Geschäft namens "Boot-Barn". Hier gibt es alles, was der Cowboy (oder Cowgirl) oder der amerikanische Straßenbauarbeiter so braucht ... Cowboyhüte und Stiefel in allen erdenklichen Variationen und Hemden, mit denen man in Frankfurt von der Straße weg nach Hadamar überstellt werden würde ... Aber hier wird damit ein richtig großes Geschäft gemacht. Trotz allem gab es aber auch hier ein paar schöne, normale, Sachen ... Nach dem Shopping-Stop führte uns der Weg quer durch ein großes Gebiet, das landwirtschaftlich genutzt wird. Jede Menge Mandeln, Orangen, Kirschen und Erdbeeren werden hier angebaut. Dummerweise kam auch irgendjemand auf die Idee, Knoblauch in unglaublich großen Mengen anzubauen. Es gibt ganze Trucks, die nur auf offenen Ladeflächen Knoblauch-Knollen durch die Gegend karren (siehe Bild), den Geruch dahinter kann man sich vorstellen ... Die Krönung war aber die Firma, die den Knoblauch presst und sonst irgendwas damit anstellt. Fast hätte ich das Lenkrad verrissen, sowas haben wir noch nie gerochen (wollen wir auch nie wieder). Abends sind wir in einem Hampton Inn ganz in der Nähe des San Francisco Airport untergekommen, um morgen die ersten Ausflüge zum Fishermen´s Wharf und zum Pier 39 zu starten.
Montag, 14. September 2009
13.09.2009 Sonntag Las Vegas --> Bakersfield
Nach einigen schönen Shopping Stunden am Vormittag in den Las Vegas Outlet-Stores haben wir uns nachmittags auf den Weg nach San Francisco aufgemacht und sind am frühen Abend in Bakersfield im Hotel angekommen. Ist eine reine Industriestadt und dient nur als Zwischenziel. In San Francisco werden wir morgen Abend ankommen. Auf der Suche nach dem Hotel haben wir auch erstmals das TomTom in Betrieb genommen. Bis auf die völlig unverständlichen Text-To-Speech-Ansagen der englischen Straßenbezeichnungen hat es uns aber vollkommen problemlos an´s Ziel geführt ... Nach einem wirklich guten Abendessen in einer zünftigen amerikanischen Kneipe werden wir jetzt nochmal die bisher gekauften Souvenirs sichten ... Neues dann wieder aus San Francisco ...
Sonntag, 13. September 2009
12.09.2009 - Samstag - Death Valley
Heute morgen sind wir zu einer laaaaaaaangen Fahrt zum Death Valley aufgebrochen. Viele Meilen entlang einer Mondlandschaft, gegen die Teneriffa und das Gebiet um den Teide wie Kindergeburtstag wirken ... Im Tal selbst ist es extrem heiß, unser Rekord waren 118 Grad Fahrenheit, was 48 Grad Celsius entspricht. Dazu weht eine leichte Brise, die in etwa einem 1600 Watt Föhn entspricht. Es ist draußen eigentlich kaum auszuhalten ... Wir waren an verschiedenen Stellen unterwegs, u.a. in Furnance Creek, am Zapriskie Point und am Badwater Basin, dem tiefsten Punkt der USA (knapp 90 m unter N.N.). Ein riesiges flaches Becken, das extrem salzig und eben gigantisch heiß ist ... Leben, außer touristisches, findet hier keines statt. Heute Abend wollen wir zum Abschluß von Las Vegas noch auf den Stratosphere Tower hoch, um LV und das gigantische Lichtermeer nochmal von oben aus zu bestaunen ...
11.09.2009 - Freitag - Viva Las Vegas !!!
Viva Las Vegas - Das ist der Name der kleinen Wedding Chapel, in dem wir uns an unserem zehnten, kirchlichen, Hochzeitstag erneut das Ja-Wort gegeben haben ... Gut, einen Pfarrer gab´s keinen, dafür aber Elvis, der vor einigen Jahren als Sänger im Grease Musical in Frankfurt aufgetreten ist (hat er zumindest glaubhaft versichert) ... Eine sehr nette Zeremonie mit viel Spaß und einem toll aufgelegten Elvis. Bilder folgen noch, werden von der Kapelle erst in einigen Tagen in´s Internet gestellt, das Video haben wir schon dabei, können es aber leider nicht auf You-Tube veröffentlichen ... Technisch ist zwar alles machbar, aber ob wir das wollen ... ??? ;-)
11.09.2009 - Freitag - Las Vegas
Heute vormittag waren wir am Hoover-Damm, bekanntermaßen einem riesigen Staudamm in den Bergen bei Las Vegas. Auch hier wieder extrem heiß, aber was macht man nicht alles, um ein solches Bauwerk zu sehen ... Hier waren wir dann neben Californien und Nevada auch im dritten US-Bundesstaat zu Besuch (Arizona), zwar nur rund 50 m, aber für die Statistik reicht´s ;-))) Dann sind wir relativ früh zurückgefahren, denn wir hatten ja für den Abend noch etwas besonderes vor ...
10.09.2009 - Donnerstag
Heute sind wir recht früh in L.A. aufgebrochen, da die weite Fahrt nach Las Vegas vor uns lag. Nach den üblichen Stunden im Stau, haben wir noch die Geisterstadt Calico angeschaut, eine alte Comboystadt, ähnlich "Peng-Peng-City" in Poing bei München (wer´s kennt ...) Dort hatten wir den ersten Hitzerekord mit 111 Grad Fahrenheit, was 44 Grad Celsius entspricht ...
Nachmittags kamen wir dann in Las Vegas an und haben auch relativ problemlos unser Hotel gefunden, Kunststück, wenn es am Fuße des höchsten Turmes in LV liegt ;-))) Geschätzte 10 Check-in-Schalter verteilen die Gäste auf hunderte oder tausende von Zimmern, die aber in Ordnung sind. Ein eigenes 6-stöckiges Parkhaus gehört dazu ... Abend haben wir dann den ersten Teil des Las-Vegas-Strips mit berühmten Hotels wie Bellagio, Cesar´s Palace und das Venetian bestaunt. Alles irgendwie total durchgeknallt, aber auf eine andere Weise GENIAL !
Nachmittags kamen wir dann in Las Vegas an und haben auch relativ problemlos unser Hotel gefunden, Kunststück, wenn es am Fuße des höchsten Turmes in LV liegt ;-))) Geschätzte 10 Check-in-Schalter verteilen die Gäste auf hunderte oder tausende von Zimmern, die aber in Ordnung sind. Ein eigenes 6-stöckiges Parkhaus gehört dazu ... Abend haben wir dann den ersten Teil des Las-Vegas-Strips mit berühmten Hotels wie Bellagio, Cesar´s Palace und das Venetian bestaunt. Alles irgendwie total durchgeknallt, aber auf eine andere Weise GENIAL !
Mittwoch 09.09.09 - Los Angeles
Unser 10ter Hochzeitstag !
Heute stand der Besuch in Hollywood auf dem Programm. Nach rund einer Stunde verzweifelter Suche nach einem brauchbaren Fotopoint für das Hollywood-Schild haben wir dann endlich auch den Walk of Fame gefunden. Viele, viele Sterne mit oft nichtssagenden Namen (man möge uns verzeihen) ... Aber es macht wirklich den Eindruck, als sei es relativ leicht, dort einen Stern zu ergattern. Sehr zu empfehlen ist der Besuch von Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett. Auch sonst ist dort wirklich insgesamt die Hölle los, einen Besuch kann man wirklich empfehlen. Danach haben wir uns auf die Suche nach Michael Jackson gemacht, leider haben wir auf dem riesigen Forest Lawn Friedhof seine Gruft nicht finden können. Sehr bemerkenswert ist, dass man auf dem Friedhof nicht läuft, sondern grundsätzlich mit dem Auto fährt. Wird jemand begraben, fährt die ganze Kolonne von der Kirche quer über den Friedhof zum Grab. Öfter kann man auch Leute sehen, die ihren Picknickkorb dabei haben und an einem Grab lecker essen. Man liegt auch in der Sonne unter dem Schirm ... Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof würde man wohl direkt rausfliegen. Unser Hochzeitstagsmenü haben wir dann im Hardrock-Cafe in der Universal-Studio-City gefeiert, einem kleineren Vergnügungspark, der dem Universal-Studio-Park angegliedert ist. Alles in allem haben wir an diesem Tag aber auch mehrere Stunden im Auto verbracht, alles im ersten Gang, da in und um L.A. grundsätzlich und ausschließlich Stau herrscht.
Heute stand der Besuch in Hollywood auf dem Programm. Nach rund einer Stunde verzweifelter Suche nach einem brauchbaren Fotopoint für das Hollywood-Schild haben wir dann endlich auch den Walk of Fame gefunden. Viele, viele Sterne mit oft nichtssagenden Namen (man möge uns verzeihen) ... Aber es macht wirklich den Eindruck, als sei es relativ leicht, dort einen Stern zu ergattern. Sehr zu empfehlen ist der Besuch von Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett. Auch sonst ist dort wirklich insgesamt die Hölle los, einen Besuch kann man wirklich empfehlen. Danach haben wir uns auf die Suche nach Michael Jackson gemacht, leider haben wir auf dem riesigen Forest Lawn Friedhof seine Gruft nicht finden können. Sehr bemerkenswert ist, dass man auf dem Friedhof nicht läuft, sondern grundsätzlich mit dem Auto fährt. Wird jemand begraben, fährt die ganze Kolonne von der Kirche quer über den Friedhof zum Grab. Öfter kann man auch Leute sehen, die ihren Picknickkorb dabei haben und an einem Grab lecker essen. Man liegt auch in der Sonne unter dem Schirm ... Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof würde man wohl direkt rausfliegen. Unser Hochzeitstagsmenü haben wir dann im Hardrock-Cafe in der Universal-Studio-City gefeiert, einem kleineren Vergnügungspark, der dem Universal-Studio-Park angegliedert ist. Alles in allem haben wir an diesem Tag aber auch mehrere Stunden im Auto verbracht, alles im ersten Gang, da in und um L.A. grundsätzlich und ausschließlich Stau herrscht.
Mittwoch, 9. September 2009
Die Jungs vom Muscle Beach
Am Nachmittag sind wir noch nach Venice Beach gefahren, das erste Mal am Pazifik :-))) Ein nettes Städtchen mit viel Trubel, an dem es auch den berühmten Muscle-Beach gibt. Eigentlich wollte ich den Jungs ja zeigen, wie das bei uns mit den Locken und dem Frosch so ist, aber nach 24 Stunden auf den Beinen, haben wir das mal auf "demnächst" verschoben ...
Angekommen ...
Montag, 7. September 2009
Platz im Jumbo ;-)
Sodele, eingecheckt haben wir jetzt online, die Plätze sind reserviert und es sind keine 24 Stunden mehr, bis der Flieger abhebt ...
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